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19.11.2012 Übersicht | Drucken

Hobby- und Kunstausstellung ein voller Erfolg / Anbieter loben Ambiente

Harpstedt - „Na, wer möchte noch probieren?“ Auf ein „Hier“ musste Hein Wenke gestern nicht lange warten. Seine Liköre waren bei der Harpstedter Hobby- und Kunstausstellung im Koems-Saal heiß begehrt. Auch an anderen Ständen bildeten sich Besuchertrauben, gaben die rund 40 Aussteller doch ihr Bestes, um ihre Waren aktiv feilzubieten.

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Die „Ohrwürmer“ gaben eine Kostprobe ihrer Sangeskunst. ·
„Ich bin sowohl mit der Resonanz als auch mit der Atmosphäre sehr zufrieden“, zog Organisatorin Monika Schäfers am Nachmittag ein Zwischenfazit. Auch die Aussteller, die aus der ganzen Region angereist waren, wüssten das Ambiente zu schätzen. „Hier herrscht ein schönes Miteinander“, erklärte Schäfer. Etwa die Hälfte der Aussteller war gestern zum ersten Mal dabei und erlebte zwischenzeitlich einen richtigen Andrang. Dicht an dicht schoben sich die Besucher durch die Gänge. Trotzdem herrschte äußerst gelassene Stimmung. In aller Seelenruhe nahmen die Gäste das Angebot unter die Lupe, das von Socken, Bildern und Gewürzen über Vogelhäuschen, Holztraktoren und Taschen bis hin zu Puppenkleidung und Schaukelpferden reichte. Einen großen Raum nahm auch die weihnachtliche Dekoration ein – ob Geschenkverpackung, Adventskranz oder Schwibbogen. An vielen Ständen konnten die Besucher nicht nur schauen und kaufen, die Aussteller informierten auch gerne über ihre kunsthandwerklichen Arbeitsweisen, ließen die Besucher probieren und zeigten so manche Raffinesse ihres Produktes. So gab es beispielsweise am Stand von Martina Ehrhard eine kleine Vorführung, wie die angebotenen Mützen verwendet werden können – nämlich als Mütze oder als Schal. Wer bei dem Gewusel zwischendurch doch mal eine Pause benötigte, war in der Caféteria richtig. Dort bot der Chor „Ohrwürmer“ Kaffee und Kuchen an, den zuvor die Mitglieder des Gemischten Chors gebacken hatten. Zudem gab es auf der Bühne des Koems Waffeln. Einen Tisch weiter konnten Interessierte mit Silke und Marlon Landgraf sowie Sabine Daude basteln. Und auch musikalisch bot der Markt noch etwas: Die „Ohrwürmer“ gaben ein hörenswertes Ständchen. · t

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